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LUCAS 2009 – 2012 – 2015

Ziel des von vom statistischen Amt der EU, EUROSTAT, beauftragten Projekts LUCAS ist eine aktuelle, statistisch einheitliche Datengrundlage bezüglich der Landnutzung und des Wandels der Landbedeckung. Diese stellt für die Gestaltung der Umwelt-, Agrar- und Regionalpolitik eine wichtige Grundlage dar. Schwerpunkt der Kampagne 2015 ist die Erfassung der Landnutzung und weiterer umweltrelevanter Daten an etwa 250.000 Messpunkten in 23 EU-Mitgliedsstaaten von Mai bis August 2015, wobei an 10% der Messpunkte zusätzlich Bodenproben für die Erarbeitung einer europaweit einheitlichen Bodenzustandskarte genommen werden.

eoVision erhielt als Teil Teil eines von der EFTAS Fernerkundung Technologietransfer GmbH geführten Konsortiums den Auftrag, den österreichischen Teil der Daten für LUCAS (Land Use/Cover Area Based Statistical Survey) zu erheben. Innerhalb weniger Monate werden von eoVision die 6680 über das gesamte Staatsgebiet verteilten Punkte in Österreich begangen und die erhobenen Daten an EUROSTAT weitergeleitet.

Auftraggeber: EFTAS Fernerkundung Technologietransfer GmbH, EUROSTAT

  • Lucas Projekt - Datenaufnahme für Österreich
  • Lucas Projekt - Datenaufnahme für Österreich
  • Lucas Projekt: Datenaufnahme für Österreich
  • Lucas Projekt: Datenaufnahme in Österreich
  • eoVision: LUCAS Projekt 2009 – 2012 – 2015
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Umwelt- und Sozialverträglichkeitsstudie (ESIA)
Lugoda Dam & Maluluma Hydro Power on Ndembera River

Häufiger werdendes Austrocknen des Great Ruaha Rivers im Ruaha Nationalpark während der Trockenzeiten ist der Grund für die Planung eines Staudamms, der die jahreszeitlichen Schwankungen der Wasserführung reduzieren und Wasser für Bewässerung und ein Kraftwerk liefern soll.

Unsere Leistungen:

  • Projektkoordination
  • Umweltanalysen zu den Themen Boden und Klimawandel
  • Beschaffung und Verarbeitung von VHR-Satellitendaten (Bodenauflösung <1m) des Untersuchungsgebiets (~40km²)
  • GIS-Unterstützung: die Geodaten des Projekts werden für einen einheitlichen Zugang in einem GIS gesammelt und strukturiert
  • Karten: nach Festlegen eines einheitlichen Layouts werden alle Karten für Feldbegehungen und Berichte erstellt.

Auftraggeber: Ministry of Water, Rufiji Basin Water Office, Tansania (Finanzierung: Weltbank), 2013

  • Umwelt- und Sozialverträglichkeitsstudie (ESIA) Lugoda Damm & Maluluma Wasserkraft am Ndembera Fluss
  • Umwelt- und Sozialverträglichkeitsstudie (ESIA) Lugoda Damm & Maluluma Wasserkraft am Ndembera Fluss
  • Rufiji basin water board - River gauging station
  • Umwelt- und Sozialverträglichkeitsstudie (ESIA) am Lugoda Damm und Maluluma Wasserkraft am Ndembera Fluss
  • Topographische Karte des Reservoirs
  • Umwelt- und Sozialverträglichkeitsstudie (ESIA)
  • Umwelt- und Sozialverträglichkeitsstudie (ESIA). Experten unterhalten sich.
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Wall-ie

Die Schönheit einer Landschaft oder, weiter gefasst, deren Qualität stellt sowohl für die Bewohner als auch für Touristen einen wichtigen Faktor in Bezug auf Lebensqualität und Attraktivität dar. Daher ist bei größeren Bauprojekten die Bewertung des Landschaftsbilds und seiner Veränderung durch den jeweiligen Eingriff Bestandteil der Umweltprüfverfahren. Problematisch ist in diesem Zusammenhang, dass für die Bewertung des Landschaftsbilds kein objektiver Standard zur Verfügung steht.

Hier setzte das Projekt wall-ie (Workflow for the Assessment of Landscapes and Landforms – Infrastructure Effects) an. eoVision kooperierte mit drei Umweltplanungsbüros mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten (Revital-ib, freiland Umweltconsulting ZT GmbH und eb&p Umweltbüro GmbH) und der FH Kärnten, um ein innovatives quantitatives Verfahren zur Landschaftsbildbewertung bei Umweltprüfverfahren (Wasserkraftwerke, Straßenprojekte, Windkraftanlagen etc.) zu entwickeln und in Case-Studies zu testen.

Dabei war eoVision für den Bereich der Satellitendaten verantwortlich. Die entwickelte Methode zur Ableitung von Parametern, welche die Vielfalt einer Landschaft charakterisieren, beruht auf objektbasierter Klassifizierung von hochaufgelösten Satellitendaten und auf der Analyse genauer Geländemodelle. Diese Zwischenergebnisse werden in einem SDSS (räumliches Entscheidungsunterstützungssystem) der FH Kärnten weiter verarbeitet.

Ergebnisse des Projekts wall-ie sind im Projektwiki abrufbar.

Programm: FFG / COIN

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MS.MONINA

Das Projekt MS.MONINA (Multi-scale service for monitoring NATURA 2000 habitats of European Community interest) wurde von einem aus 17 Partnern bestehenden europäischen Konsortium im Rahmen des 7. Rahmenprogramms durchgeführt. Das dreijährige Projekt befasste sich ab Herbst 2010 mit der Entwicklung von Service-Ketten, mit denen ausgehend von Satelliten- und anderen Geodaten der Zustand der im NATURA-2000-Netzwerk zusammengefassten Naturschutzgebiete von Gebiets- bis EU-Ebene überwacht werden kann.

eoVision war im Rahmen des Projekts für die Datenaufbereitung für das Testgebiet Nationalpark Kalkhochalpen sowie für die Datenschnittstelle mit der Europäischen Weltraumbehörde ESA verantwortlich und war stark in die Entwicklung eines Metadatenprofils eingebunden. Zusätzlich hat eoVision einen der im Service-Netzwerk geplanten Geodateninfrastruktur-(GDI-)Knoten entwickelt.

Programm: Europäische Kommission / FP7-SPACE-2010-1

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digital-earth.eu

Im Europäischen Netzwerkprojekt digital-earth.eu werden Wege gesucht, europaweit die Anstrengungen betreffend der Einbeziehung neuer Technologien wie GIS, Fernerkundung und Satellitennavigation im Geografieunterricht zusammenzuführen und auf diese Weise einen optimalen Einsatz dieser Technologien zu fördern.

eoVision ist im Rahmen des Projekts im technischen Bereich für die Implementierung eines Geodatenportals zuständig, durch welches Informationen über Geodaten, Fallstudien und Neuigkeiten geografisch dargestellt werden, inhaltlich stellt eoVision Know-how betreffend den Umgang mit Satellitendaten und davon abgeleiteten Informationen bereit.

Auftraggeber: Europäische Kommission (2010-2013), Programm: Comenius

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G2Real

Das Projekt G2Real (Galileo based GMES real time emergency support testbed, real-time exercise and development of services; Galileo-basierte Testumgebung für Echtzeit-Notfallunterstützung durch GMES, Echtzeit-Übung und Serviceentwicklung) war ein ERA STAR Regions-Projekt, das vom BMVIT im Rahmen des Österreichischen Weltraumprogramms ASAP (Austrian Space Applications Programme) gefördert wurde. Das Projekt wurde am 1.11.2009 gestartet und hatte eine Laufzeit von 15 Monaten, neben Österreich nahmen am Projekt die Europäischen Regionen Bayern, Andalusien und die Tschechische Republik teil.

Ziel von G2Real war es, neue präoperationelle Services im Rahmen der Europäischen Initiative GMES (Global Monitoring for Environment and Security) für den Bereich Sicherheit, Gefahrenabwehr und Rettungsoperationen zu entwickeln und zu testen. Dazu wurden von 11 Partnern aus vier Staaten (Österreich, Deutschland, Spanien, Tschechische Republik) Hard- und Softwarekomponenten in ein System integriert, mit dem direkt die Möglichkeiten des im Aufbau befindlichen Satellitennavigationssystems Galileo genutzt und getestet wurden.

eoVision war in diesem Projekt für die Bereitstellung von Geodaten (hauptsächlich Satelliten- und Luftbilddaten und davon abgeleitete Informationen) über einen Geodatenserver verantwortlich.

Program: Austrian Space Applications Programme, ERA STAR
Regions-Projekt (Finanzierung: BMVIT)

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DDS Evolution Study

Die Europäische Weltraumagentur ESA verfügt über ein ausgedehntes Satellitendatenarchiv, das laufend durch neue Aufnahmen erweitert wird. Die Zahl der Satelliten und damit die zu bewältigende Datenmenge nimmt mit den eben anlaufenden Sentinel- und Earth Explorer-Missionen enorm zu. Neben dem üblichen Internet verfügt die ESA mit dem satellitengestützten DDS (Data Distribution System) über einen Vertriebsweg, der netzwerkunabhängig ist. Um das DDS an die zunehmende Datenmenge anzupassen wird ein DDS-SG („Second Generation“) entwickelt.

Für eine Vorstudie dieses Dienstes hat eoVision in Kooperation mit gcs Global Communication & Services sowie Projektkompetenz.eu die Erhebung der Anforderungen von Anwendern im Erdbeobachtungsbereich durchgeführt. Die Arbeiten von eoVision umfassten dabei die Erstellung eines Fragebogens sowie dessen Auswertung, und die Erhebung der technischen Hintergrundinformation (Analyse geplanter Satelliten hinsichtlich zu erwartendem Datenaufkommen).

Auftraggeber: Europäische Weltraumagentur ESA, 2010-11

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RPAmSS

Das kooperative Forschungsprojekt “Remotely Piloted Aircraft Multi Sensor System (RPAmSS)“ befasst sich mit der Entwicklung, Anwendung und quantitativen Validierung eines zivilen, kostengünstigen unbemannten fliegenden Multisensorsystems für die schnelle und hochauflösende Erfassung von multidimensionalen Umweltdaten als Erweiterung und Ergänzung zu bestehenden Erdbeobachtungssystemen.

Das neue RPAmSS besteht aus einem Remotely Piloted Aircraft System (RPAS), in das eine leichte Hyperspektralkamera basierend auf dem Fabry-Perot Interferometrieprinzip (FPI) sowie ein neu entwickeltes modulares Sensorsystem (sMSCS) für die Erfassung von meteorologischen und Luftgütedaten integriert werden. Auf Grundlage des neu entwickelten RPAmSS wird eine umfassende Anwendungsstudie mit dem Ziel, neue, innovative Dienstleistungen auf Grundlage von hochqualitativen, validierten multidimensionalen Daten für die Erfassung von Veränderungsprozessen und das Langzeitumweltmonitoring von dynamischen Fließgewässerumgebungen, meteorologischen Wetter- und Luftgüteparametern zu entwickeln, durchgeführt. Das neue RPAmSS erweitert und ergänzt das bestehende Dienstleistungsportfolio im Bereich der Anwendung von satellitengestützten Technologien.

Programm: FFG / COIN

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