




Die Informatik-Branche und damit auch die Geoinformatik und speziell die Erdbeobachtung werden wegen ihres technischen Hintergrunds nach wie vor von Männern dominiert. Das soll sich mit dem Projekt eoGender ändern, dessen Ziel die Förderung von Frauen in der Geoinformatik ist.
Mit der Zusammenarbeit der drei Firmen eoVision, BGIS und AVISEO können dabei unterschiedliche Branchenschwerpunkte abgedeckt werden. Während bei BGIS und eoVision das Berufsbild der Geoinformatikerin im Zentrum steht, konzentriert sich AVISEO auf Software-Entwicklung.
eoVision will mit dem Projekt eoGender, welches im Rahmen der Programmlinie "FEMtech Karriere" vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) unterstützt wird, seine Erfahrung für die Förderung von Frauen in der Geoinformatik nutzen. Gender Mainstreaming soll dabei in allen technologierelevanten Bereichen der eoVision selbst integriert und als wesentlicher Grundsatz im Unternehmen verankert werden.
Ziel von eoGender ist es, eine frauenfördernde Personalentwicklung zu etablieren, die Chancengleichheit in der Laufbahnentwicklung bewirkt, Frauen den Zugang zu interessanten und für sie relevanten Netzwerken ermöglicht und das Projekt als praktisches Vorbild für Gender Mainstreaming in KMUs darstellt.
Konkret geht es in eoGender also um
Die Bedeutung des Projekts soll auch über die innerbetriebliche Relevanz bei eoVision hinausgehen. Mit den Schwesterprojekten bei BGIS und AVISEO soll eoGender eine Beispielwirkung innerhalb der österreichischen Geoinformatik-Branche sowie für KMUs in Österreich zukommen.
Im Zusammenhang mit dem Projekt eoGender steht auch die Teilnahme von eoVision an Veranstaltungen, wie
bei denen zahlreichen Jugendlichen, vor allem auch jungen Frauen, die Möglichkeiten für Ausbildung und Beruf im Bereich der Satellitenfernerkundung und Geoinformatik näher gebracht werden konnten.


